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Tuesday, May

Mystisch-schöne Winterzeit
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Mystisch-schöne Winterzeit

Mystisch-schöne Winterzeit

Anzeige | Bilder: Predigtstuhlbahn

Wer der Hektik und dem geschäftigen Treiben in der Stadt entfliehen will, kann dies am besten in der verschneiten Winterlandschaft des Predigtstuhls. Der Schnee hüllt alles in seine weiße Pracht und verzaubert die Natur in ein wahrgewordenes Wintermärchen, das entschleunigt und beruhigt. Nachdem man den Bergwinter erkundet hat, kann man sich in einem der Restaurants wieder aufwärmen und stärken, entweder im nostalgischen Bergrestaurant direkt an der Bergstation oder in der ca. 15 Minuten entfernten urig-gemütlichen Almhütte Schlegelmulde.

Ein besonderes Erlebnis bieten alljährlich die mystischen Winterabende. Den Beginn macht die Gondelfahrt. Oben angekommen startet dann die gemeinsame Wanderung von der Bergstation weg. Mit Fackeln ausgestattet wandert man durch die hereinbrechende Dunkelheit und erlebt die mystisch winterliche Bergwelt. Alles wird ein wenig ruhiger angesichts der weiten, verschneiten Natur, und man kann den alltäglichen Stress im Tal zurücklassen. Ziel der Wanderung ist die Schlegelmulde. Hier taucht man bei einer Tasse Glühwein und winterlichen Genüssen in die Wohlfühlatmosphäre der Almhütte ein. Spätestens wenn man sich am Kachelofen wärmt und leise Musik ertönt, kann man sich der besonderen Stimmung dieses Abends nicht mehr entziehen.

 

Ab 2019 wird monatlich ein exklusives Degustationsmenü mit Weinbegleitung angeboten. Alle Infos dazu finden Sie unter www.predigtstuhlbahn.de/restaurant/degustationsmenue

 

Die Sage der Schlafenden Hexe

 

Bei Ihrer Wanderung auf dem Predigtstuhl entdecken Sie vielleicht die „Schlafende Hexe“. Denn im östlichen Teil des Lattengebirges stechen die „Rotofentürme“ aus dem sonst so harmonischen Bild des Predigtstuhls hervor. Diese Türme lassen eine schlafende Hexe von der Seite erkennen.

 

Laut einer Sage soll sich vor vielen Jahren eine Hexe in die einsame Bergwelt zurückgezogen haben, da sie ihre Ruhe von den Menschen, besonders vor den Christen und Missionaren, haben wollte. Jedoch kamen immer wieder Gläubige über den Hallthurmpass, um am Grab des heiligen Zeno zu beten. Das passte der Hexe so gar nicht, und daher wandte sie eine List an: Sie bot den geschwächten Wanderern ein Getränk an, das jedoch vergiftet war, und so mussten diese qualvoll sterben. Sie entdeckte Gefallen daran, und so begann sie, sich am Wegrand zu verstecken und an steilen Stellen Felsen auf die Wanderer herabzurollen. Das Ziel der Hexe war es, die Ausbreitung des Christentums im Berchtesgadener Land zu verhindern. Eines Tages kam der Prediger Martinus ebenfalls den Weg entlang, und die Hexe rollte wieder einen Felsbrocken herab, der Wanderer wurde aber durch das donnernde Geräusch gewarnt und konnte sich retten. Doch die Hexe hatte schon den nächsten Stein zur Stelle, da hielt Martinus ein großes Kreuz in Richtung der Hexe. Plötzlich hörte man ein furchtbar lautes Donnern, und die Hexe wurde mit übernatürlichen Kräften zu Boden gedrückt und versteinerte. Seitdem müssen sich Wandernde, egal welcher Religion, nicht mehr fürchten, denn die Hexe liegt immer noch versteinert, mit nach oben gestrecktem Kinn, am Berggipfel.

 

Alle Informationen zum Predigtstuhl und den bevorstehenden Veranstaltungen finden Sie unter www.predigtstuhlbahn.de

 

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