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Thursday, January

Motorrad fahren, ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit
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Motorrad fahren, ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit

Motorrad fahren, ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit

Der Frühling kommt und schon zieht es viele raus und ab aufs Motorrad! Dabei stellt sich jedoch gleich auch die Frage: Wie sichere ich mein Motorrad und mich selbst bestmöglich ab?

Beim Motorrad kommt es natürlich darauf an, ob es sich um ein neues Motorrad – in diesem Fall ist eine Vollkaskoversicherung immer zu empfehlen – oder ein älteres Modell, bei dem man höchstwahrscheinlich keine Vollkaskoversicherung mehr möchte, ist. Bei älteren Modellen sollte man vor allem eine Teilkaskoversicherung nicht außer Acht lassen, da diese auch bei Elementarschäden wie Sturm und dergleichen zahlt! Dies ist besonders wichtig, wenn das Motorrad nicht in einer Garage abgestellt werden kann. Zudem kommt die Teilkaskoversicherung auch bei Diebstahl des Motorrads auf und da dies leider nicht selten vorkommt, sollte man hier gut überlegen. Die Haftpflichtversicherung ist in jedem Fall ein Muss in Deutschland, aber auch hier gibt es die unterschiedlichsten Angebote und Preise der Versicherungsgesellschaften. Daher sind eine gute Beratung und ein Vergleich der verschiedenen Angebote stets unerlässlich.

Das Wichtigste bei diesem Thema ist jedoch die Absicherung der eigenen Person, da die meisten Motorradunfälle für den Fahrer selbst nicht glimpflich ausgehen.

Es gibt beim Motorrad einfach keine Knautschzone um einen selbst herum, wie das zum Beispiel beim Auto der Fall ist, und genau aus diesem Grund sind eine gute Unfall- sowie Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert. Warum Berufsunfähigkeitsabsicherung? Das habe ich schon in meiner letzten Kolumne sehr ausführlich geschildert, aber um es nochmals kurz anzuschneiden: Falls man nach einem Motorradunfall nicht mehr in der Lage sein sollte, seinen Beruf ausüben zu können, dann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rente, die bei Vertragsabschluss vereinbart wurde.

Nun aber wieder zurück zur Unfallversicherung, auf die ich gerne ein wenig näher eingehen möchte, denn diese wurde ja eigentlich genau für ebensolche Fälle – wie einen Unfall beim Motorradfahren – gemacht. Sie zahlt bei jeglicher Art von Unfällen, ob nun bei einem Arbeitsunfall, einen Unfall im Haushalt oder eben auch bei Unfällen, die sich im Straßenverkehr ereignen. Bei der Wahl einer guten Unfallversicherung sollten Sie daher darauf achten, dass nicht die Frage nach gefährlichen Hobbys gestellt wird, denn mit dieser Frage ist oftmals auch das Motorradfahren gemeint. Wenn dies der Fall ist, zahlen Sie gleich viel mehr oder können sie erst gar nicht abschließen, da die Risikoprüfung ergibt, dass bei Ihnen das Risiko eventuell zu hoch ist. Daher rate ich Ihnen, immer Vergleiche machen zu lassen und dann genau auf die Unfallsummen zu schauen sowie eine Unfallrente in Erwägung zu ziehen. Bitte lassen Sie sich bezüglich der Unfallversicherung ausführlich beraten, denn hier gibt es eklatante Unterschiede, die Ihnen im Ernstfall zum Verhängnis werden könnten!

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Ihre Nadine Garnweitner

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Tipps vom Profi:

Achten Sie auf eine Unfallsumme, die für Sie und Ihre Verhältnisse angemessen hoch ist.

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Schließen Sie eine Unfallrente mit ein, das kostet Sie nur ein paar Euro mehr, aber im Fall der Fälle sind Sie über diese zusätzliche Rente sehr froh.

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Passen Sie auf Fragen, die Hobbys betreffen, besonders auf, da hier – je nach Beantwortung und Angebot – erhebliche Mehrkosten entstehen können.

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Lassen Sie sich bitte die Versicherungsbedingungen erläutern; oftmals sind hier die kleinen, aber feinen Unterschiede versteckt.

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