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Wednesday, August

Mikronährstoffe … so helfen sie auf dem Weg zur Bikinifigur
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Mikronährstoffe … so helfen sie auf dem Weg zur Bikinifigur

Mikronährstoffe … so helfen sie auf dem Weg zur Bikinifigur

Bilder: PhotoSG, ajlatan – stock.adobe.com

Alle Jahre wieder kommen – spätestens wenn die Temperaturmarke die 20 Grad übersteigt – so manche von uns ins Schwitzen, denn die Zeit der Bikinis, Badehosen und Shorts rückt immer näher. Schnell werden die Diätratgeber, die zu dieser Zeit allgegenwärtig scheinen, zu Rate gezogen, das wöchentliche Sportpensum erhöht und die guten Vorsätze vom Jahresanfang reaktiviert. Stellt sich jedoch der gewünschte Abnehmerfolg nicht binnen weniger Tage ein, hat der innere Schweinehund beste Chancen, wieder die Oberhand zu gewinnen. Sie möchten sich dieses Jahr nicht unterkriegen lassen und langfristig – kommt doch der Wunsch zur Sommerfigur auch jedes Jahr wieder – abnehmen? Dann sollten Sie den Faktor Mikronährstoffe in Form von Vitaminen, Antioxidantien, Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen in Ihre Diätplanung mit einbeziehen.

 

Wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung für unseren Körper ist, wissen wir eigentlich doch alle. Trotzdem ist es genau diese „Kleinigkeit“, die häufig mit den meisten Problemen verbunden ist, denn eine ausreichende Versorgung unseres Körpers mit Vitaminen und Co. alleine über die Nahrung zu erreichen, ist für viele nicht nur eine ziemliche Herausforderung, sondern – gefangen im Hamsterrad des Alltagstrotts – schlicht und einfach nicht möglich.

 

Warum spielen Mikronährstoffe eine so große Rolle?

Verantwortlich dafür, ob wir schnell oder langsam Fett ansetzen, einen guten oder schlechten Stoffwechsel haben und damit eher zur Heidi-Klum- oder Roseanne-Figur neigen, sind maßgeblich unsere Hormone. Sie entscheiden darüber, ob unsere Fettzellen Schokolade und Co. mit offenen Armen begrüßen und sie sofort hereinbitten oder ihnen die kalte Schulter zeigen. Vor allem das berühmt berüchtigte Schilddrüsenhormon Trijodthyronin (T3) hat sehr großen Einfluss auf unsere Fettverbrennung, unsere Aktivität und unser gesamtes Wohlbefinden. Genau hier liegt nun auch der Schlüssel zum Abnehmerfolg, denn wer langfristig schlank und vital sein möchte, sollte dafür sorgen, seinen Hormonhaushalt durch die Zufuhr bestimmter Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren zu stimulieren und den Organismus damit anregen, genügend der für uns so wichtigen Hormone zu produzieren.

 

Vitamine im Überblick

Mitunter sehr wichtig für einen schlanken, gesunden Körper ist die Gruppe der B-Vitamine. Sie schützen Herz und Gefäße und regen die Zellregeneration an. Enthalten sind die kleinen Helfer vor allem in Feldsalat, Linsen, Sonnenblumenkernen, Hühnerfleisch, Putenbrust, Bananen, Spinat und Austern. Vitamin C, enthalten in Paprika, Zitrusfrüchten und vielen Kohlsorten, unterstützt die Zellen, stärkt das Immunsystem, treibt die Entgiftung des Körpers voran und ist bei einem nachhaltigen Abnehmvorhaben essenziell. Das in Nüssen, Pflanzenölen und Vollkornprodukten enthaltene Vitamin E – es gilt als Schönheitsvitamin – unterstützt ein elastisches Bindegewebe und bekämpft freie Radikale. Auch Vitamin D, es findet sich in erster Linie in Avocados, Lachs und Eiern, präsentiert sich als wichtiger Helfer auf dem Weg zur Traumfigur.

 

Mineralien, Spurenelemente, essenzielle Fettsäuren und Enzyme

Neben der Gruppe der Vitamine spielen auch Mineralien, Spurenelemente, essenzielle Fettsäuren und Enzyme eine ausschlaggebende Rolle, wenn es um die Stimulierung unserer Schlankheitshormone geht. Die Liste der hier relevanten Mikronährstoffe ist außergewöhnlich lang und beinhaltet neben bekannten Klassikern wie Magnesium, Zink, Selen, Kalzium und Natrium auch weniger bekannte aber mindestens genauso wichtige Helfer wie z. B. Carnitin, Taurin, Phenylalanin oder Tyrosin. Stehen dem Stoffwechsel nicht genug Mikronährstoffe zur Verfügung, hat dies schnell negative Auswirkungen auf unseren Fettstoffwechsel und kann einem Diäterfolg hinderlich werden. 

 

Warum gesundes Essen manchmal nicht ausreicht

Wer grundsätzlich auf seine Ernährung achtet, hat schonmal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Trotzdem heißt dies noch lange nicht, dass unser Körper mit allen Mikronährstoffen ausreichend versorgt ist. Grund dafür ist nicht nur die Menge der zugeführten mikronährstoffbeinhaltenden Lebensmittel, sondern – wie könnte es anders sein – auch deren Qualität. Eine Banane kann heute im Vergleich zu vor 30 Jahren wesentlich weniger gesunde Stoffe enthalten, denn Massenproduktion und endlose Lieferketten zeigen auch hier ihre Auswirkungen.

 

Lassen Sie sich testen

Um sicherzustellen, ob ihr Körper ausreichend mit den wichtigsten Stoffen versorgt ist, können Sie bei Ihrem Hausarzt einen Bluttest – Vollblutanalyse – machen lassen. Dieser zeigt dann detailliert, wo Ihr Körper bereits gut versorgt ist und welche Versorgungslücken noch vorherrschen. Ist das Übel erst einmal erkannt, wird gezielt gegengesteuert. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel bieten eine ideale Möglichkeit, dem Körper fehlende Stoffe zuzuführen. Beachten Sie jedoch stets, dass diese eine abwechslungsreiche und gesunde Kost niemals ersetzen, sondern lediglich unterstützen können.

 

Experten-Tipps: Norbert Hischenhuber – KRAFTWERK

Welche Produkte können Sie Abnehmwilligen empfehlen?

Ich empfehle als allgemeine Unterstützung bei jeder Form des Bodyshapings die Einnahme von L-Carnitin. L-Carnitin ist eine Aminosäurenverbindung die unterstützt, indem sie Fettsäuren zur Energiegewinnung in die Muskelzellen transportiert. Es kann damit eine effiziente Energieerzeugung aus den körpereigenen Fettdepots gefördert werden.

 

Worauf sollte bei der Einnahme geachtet werden?

L-Carnitin eignet sich ideal für die Einnahme vor dem Training. Wer einer kalorienreduzierten Ernährung folgt, kann täglich L-Carnitin einnehmen, 1-2 g am besten morgens auf nüchternen Magen.

 

Welche Tipps haben Sie, um den Körper ideal zu versorgen?  

Einer der wichtigsten Tipps ist so einfach wie leicht vergessen: Ausreichend Wasser trinken! Ohne Kohlensäure, aber dafür mit umso mehr Geschmack. Frische Minze, Zitrone, Holunder oder Ingwer machen es je nach Jahreszeit zum Genuss, seine min. 2,2 l täglich zu erreichen.

 

 

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